Schneeschuhwandern

Schneeschuwandern/Schneeschuhlaufen kann ohne große Vorkenntnisse betrieben werden.

schneeschuhwandern_1Wer laufen kann, kann auch mit dem Schneeschuhlaufen beginnen. Schneeschuhlaufen ist wohl die sicherste und älteste Art, sich im Winter auf Schnee und Eis sportlich fortzubewegen.

Schneeschuhlaufen kennt keine Altersgrenze, egal ob Kind oder Senior, Schneeschuhe gibt es bereits für Kinder ab Schuhgröße 27 und ermöglicht somit das Schneeschuhwandern für die ganze Familie. Es kann von der Freizeit-Sportart bis zum Hochleistungssport betrieben werden. Von der einfachen Rundtour über anspruchsvolle Hochtouren bis hin zum Schneeschuh-Rennen ist alles möglich. Jeder Schneeschuhläufer kann sich seine Leistungsstufe selber auswählen.

Zum Schneeschuhlaufen benötigt man keine 2. Person. Schneeschuhlaufen macht einzeln, in der Gruppe, sowie als Familiensport Spaß. Für`s Schneeschuhlaufen sind keine Eingriffe in die Natur nötig. Schneeschuhlaufen wird ohne jegliche motorischen und Umwelt beeinflussenden Hilfsmittel betrieben. Die Natur bleibt in ihrer ursprünglichen Form voll erhalten und geschützt. Dazu bietet Schneeschuhlaufen die Möglichkeit, im Winter in Regionen zu gelangen, die ohne Schneeschuhe nie erreichbar wären.

Noch nie haben Sie die Natur so intensiv erlebt! Schneeschuhlaufen findet vollständig im Einklang mit der Natur statt!

Hier ein paar kleine Tipps für’s Unterwegssein:

Ausrüstung

Grundsätzlich benötigt man nur Schneeschuhe, Stöcke, feste Winterschuhe (evtl. Wasserdicht) und eine passende der Witterung entsprechende Bekleidung bei längeren Touren ist ein Rucksack (25-35 Liter Inhalt) unabkömmlich und schon kann’s losgehen.

Für das perfekte Vergnügen sollte man jedoch folgendes beachten:

  • Je schwerer die Person oder je tiefer der Schnee, desto größer die Auflagefläche der Schneeschuhe (um so leichter kann man einsinken).
  • Verstellbare Teleskopwanderstöcke sind sinnvoll, an ihnen können normalerweise auch die (üblichen) kleinen Teller gegen große (Schneeteller) ausgetauscht werden, die im Schnee nicht so stark einsinken.
  • Die Bergschuhe oder Winterstiefel mit stabiler Sohle sollten wasserdicht, atmungsaktiv und hochgeschnitten sein. Ein wichtiger Tipp: Gamaschen schützen vor Schnee im Schuh und sind nutzvoll!

Sicherheit

Falls ihr euch, wo von DRINGENST abzuraten ist, euch aber trotzdem in den Bergen abseits gesicherter Pisten oder Wege bewegt, muss auf alpine Gefahren (Lawinen!) geachtet werden. Unverzichtbar ist daher das tragen eines Lawinenverschütteten-Suchgerätes (VS-Gerät). Wichtig: Nur wer mit den Geräten vertraut ist, kann im Notfall Leben retten. Ohne entsprechende Erfahrung unternimmt man die Touren besser in Begleitung eines ausgebildeten Führers.

Verpflegung

Nicht überall wartet am Endpunkt der Tour eine wärmende Hütte oder ein gemütliches Gasthaus. Am besten man nimmt eine Brotzeit mit, also ausreichend zum Trinken (Thermosflasche mit heißem Getränk wie Tee oder Fruchtsaft mit Wasser o.ä., aber bitte keinen Alkohol) und etwas kalorienreiches zu Essen (Kekse, Schokolade, Obst, Müsliriegel, Trockenobst oder Brot, Käse, Wurst, dunkles Brot).

Bekleidung

Die richtige wetterfeste Winterbekleidung ist immer die, mit der man sich zu jedem Zeitpunkt wohl fühlt. Zweckmäßig ist immer das Zwiebelprinzip mit mehreren Schichten, z.B. Funktionsunterwüsche, Fleece Pullover-Jacke, darüber eine winddichte Weste oder Jacke und letztlich als Wetterschutz eine wind und wasserdichte Jacke. Auch nicht zu vergessen sind: Handschuhe und Mütze. Wichtig: Wechselwäsche nicht vergessen.

Allgemeines

Schneeschuhwandern speziell im tiefen Pulverschnee ist anstrengender als man denkt. Tipp: Besser mit kurzen Touren anfangen, langsam losgehen… sonst geht einem schnell die Puste aus.